Was ändert sich in 2018 – von Banken bis Versicherungen.

Banken

 Für Bankkunden bringt das neue Jahr gleich mehrere Änderungen. Sie haben alle das Ziel, Verbraucher besser zu schützen. Das gelingt mal mehr, mal weniger gut. Ab dem 13. Januar 2018 treten neue Regeln für Überweisungen, Lastschriften, Kartenzahlungen und Onlinebanking in Kraft. So gilt bei Missbrauch der Bank- oder Kreditkarte ­sowie im Onlinebanking eine neue Haftungsgrenze von 50 Euro. Bisher lag die Grenze bei 150 Euro.

Bereits zehn Tage zuvor, am 3. Januar, greift die EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID II (Markets in Financial Instruments Directive II). Sie wird Wertpapiergeschäfte in der EU neu regeln. Demnach muss jedes Kundentelefonat mit einem Berater, an dessen Ende ein Wertpapier geordert werden könnte, mitgeschnitten werden. Dadurch soll sich vor Gericht leichter nachweisen lassen, ob im Beratungsgespräch auch ausreichend über die Risiken der empfohlenen Geldanlage gesprochen wurde. Wer den Mitschnitt nicht will, muss sich in einer Filiale beraten lassen oder bei einer ­Onlinebank selbst handeln. Bankenverbände nennen das Prozedere aufwendig, denn die Aufzeichnungen müssen ein Jahr aufbewahrt werden.

Ebenso neu ist die Geeignetheitserklärung: Anders als beim 2010 eingeführten Beratungsprotokoll steht das Ergebnis des Gesprächs im Vordergrund. Die Bank muss ihren Kunden ­genau darlegen, weshalb ein in der ­Beratung empfohlenes Wertpapier besonders geeignet ist, die Anlagewünsche des Kunden zu erfüllen. Das empfohlene Produkt muss zu den Wertpapierkenntnissen und -erfahrungen des Kunden passen und zu seiner Bereitschaft, Verluste zu ertragen. Anlagen wie Tages- oder Festgeld unterliegen nicht der Protokollierungspflicht.

 Zudem verspricht MiFID II mehr Transparenz bei den Kosten der empfohlenen Wertpapiere. Kunden bekommen in einer genauen Kostenaufstellung vorgerechnet, wie viel sie das Finanzprodukt in Euro und Cent kostet, beim Kauf, bei einem späteren Verkauf sowie an Gebühren. Daneben muss die Bank zeigen, mit welchen laufenden Kosten der Kunde rechnen muss und was das Geldinstitut – etwa bei Fonds – an jährlichen Bestandsprovisionen einstreicht. Gewinnmargen, die Banken bei Festpreisgeschäften kassieren, müssen nicht offengelegt werden.

Aus Sicht von Verbraucherschützern greifen die neuen Regeln hier zu kurz. Laut MiFID II sind Provisionen nur dann erlaubt, wenn sie dem Kunden gegenüber offengelegt werden und sie dazu dienen, die Qualität der Dienstleistung zu verbessern. Laut dem Regelwerk soll aber schon ein weitverzweigtes Filialnetz mit Beratern vor Ort als Qualitätsverbesserung gelten. Sparkassen und Genossenschaftsbanken dürfte das freuen.

Betriebsrenten

Sie hat mehrere Namen: Zielrente oder – nach der Bundesarbeitsministerin – Nahles-Rente. Die neue Art einer Betriebsrente ist aber nichts weniger als eine Revolution in der betrieblichen Altersversorgung (bAV). Bislang müssen alle Verträge Sicherheiten enthalten, was angesammeltes Kapital und Renten anbelangt. Oft sind zumindest die eingezahlten Summen zu Rentenbeginn zu garantieren, und die monatlichen Auszahlungen an Betriebsrentner dürfen nicht sinken. Bei der Nahles-Rente sind solche Zusagen hingegen explizit verboten. Auch haftet der Arbeitgeber bisher üblicherweise für künftige Leistungen an die Beschäftigten. Diese Haftung ist bei dieser Rente ausgeschlossen. Ebenfalls neu: Bislang mussten sich Arbeitnehmer meist aktiv für eine betriebliche Altersvorsorge entscheiden. Die neue Rente hingegen ist unter bestimmten Voraussetzungen obligatorisch.

Damit es in einer bestimmten Branche zu einer Nahles-Rente kommt, muss erst ein entsprechender Tarifvertrag existieren. Unternehmen, die nicht tarifgebunden sind, bleiben außen vor, falls sie sich nicht freiwillig anschließen. Die neue Rente startet offiziell Anfang 2018, wird aber vermutlich erst 2019 komplett eingerichtet sein.

Über die Nahles-Rente hinaus gibt es ab Anfang 2018 für die gesamte betriebliche Altersversorgung einige Neuerungen. Aktuell darf jeder Arbeitnehmer bis zu vier Prozent der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung ohne Abzug von Steuern und Sozialabgaben einzahlen. Das sind derzeit 3.048 Euro pro Jahr. Steuerfrei sind unter bestimmten Vo­raussetzungen zusätzliche 1.800 Euro jährlich möglich. Nun sind sogar acht Prozent der – dann erhöhten – Beitragsbemessungsgrenze steuerfrei. Das sind stolze 6.240 Euro pro Jahr. Die zusätzlichen 1.800 Euro entfallen, die Grenze von vier Prozent bei den Sozialabgaben besteht weiterhin.

Grundidee hinter der staatlichen Förderung: Im Ruhestand zahlen die meisten Arbeitnehmer geringere Steuern als während der Berufstätigkeit, außerdem können Sozialabgaben sinken oder komplett entfallen. All dies führt unter bestimmten Voraussetzungen zu erheblichen finanziellen Vorteilen.

Gesetzliche Rente

Da wird sich Ex-Arbeitsminister Norbert Blüm (CDU) freuen: Die Rente bleibt im nächsten Jahr nicht nur sicher, sondern sie wird wahrscheinlich Mitte 2018 auch steigen. 2017 waren die Renten um 1,9 Prozent im Westen und um 3,59 Prozent im Osten gestiegen, im Vorjahr hatte das Plus sogar 4,25 und 5,95 Prozent betragen.

Sicher ist, dass der Beitrag zur Rentenversicherung 2018 niedriger ausfallen wird. Derzeit liegt er bei 18,7 Prozent und wird vom nächsten Jahr an auf 18,6 Prozent gesenkt. Alle übrigen Steuersätze und Grenzen in der Sozialversicherung finden Sie in der Tabelle oben.

Immobilien

Ab 2018 gilt ein neues Bauvertragsrecht. Mit drei wesentlichen Änderungen sollen die Rechte von Bauherren ­gestärkt werden: Bauverträge müssen künftig verbindliche Angaben enthalten, wann das Projekt fertiggestellt wird. Das gilt auch für Subunternehmer.

Zudem müssen Bauunternehmen vor Vertragsschluss eine detaillierte Baubeschreibung anfertigen. Dabei müssen sie einen genauen Überblick zu den Leistungen und Materialien geben. So sollen Angebote vergleichbarer werden. Neu ist auch ein 14-tägiges Widerrufsrecht für Bauverträge, die nicht über ­einen Notar geschlossen wurden.

Kindergeld

2018 wird das Kindergeld um zwei Euro monatlich angehoben. Für das erste und zweite Kind gibt es 194 Euro monatlich, für das dritte 200 Euro und für weitere Kinder monatlich 223 Euro. Ab 2018 können Kindergeldleistungen höchsten sechs Monate rückwirkend beantragt werden. Bisher lief die Antragsfrist vier Jahre.

Riester und Rürup

Bei der Riester-Rente steigt die maximale Grundzulage von 154 auf 175 Euro pro Jahr. Für Kinder, die nach 2008 geboren wurden, gibt es 300 Euro, für ältere 185 Euro. Bei der Rürup-Rente ändert sich turnusmäßig der Anteil der Beiträge, die von der Steuer abgesetzt werden können, von 84 auf 86 Prozent. 2025 können Beiträge dann komplett abgesetzt werden. Im Gegenzug werden Rürup-Rentner sukzessive immer höher besteuert. Ab 2040 im vollen Umfang.

Steuern auf Fonds

Durch die Reform des Investmentsteuergesetzes gibt es ein ganzes Bündel von neuen Regeln, die einerseits kompliziert sind und andererseits richtig wehtun können.

Bislang waren in Deutschland Erträge auf der Ebene von Fonds selbst komplett steuerfrei, nur die Anleger wurden besteuert. Deutsche Publikumsfonds führen ab 2018 auf Fondsebene 15 Prozent Steuern auf deutsche Dividenden und Mieterträge sowie auf Gewinne aus dem Verkauf deutscher Immobilien an den Fiskus ab. Reine Rentenfonds sind davon nicht betroffen. Erst im zweiten Schritt werden Erträge an die Anleger ausgeschüttet. Sie bekommen also zunächst weniger ausgezahlt.

Im Gegenzug gibt es eine Teilfrei­stellung. Die richtet sich nach dem Fondstyp: Bei Aktienfonds (mindestens 51 Prozent Aktienanteil) werden 30 Prozent freigestellt. Für Mischfonds mit mindestens 25 Prozent Aktienanteil sind 15 Prozent vorgesehen, für Misch­fonds mit geringerem Aktienanteil gibt es keine Freistellung. Bei Immobilienfonds sind 60 Prozent freigestellt, bei Immobilienfonds mit Auslandsschwerpunkt 80 Prozent.

Bei Indexfonds ist es nicht entscheidend, ob der ETF auf Swaps basiert oder die Aktien des Index tatsächlich kauft. Es zählt für die steuerliche Behandlung beim Privatanleger allein, was der ETF in seinem sogenannten Trägerportfolio hat: Liegen etwa bei einem ETF auf den DAX auch japanische Aktien, aber der Swap-Partner garantiert die Performance des DAX, dann ist für die Einstufung als Aktienfonds nur maßgeblich, dass mindestens 51 Prozent an Aktien im Trägerportfolio liegen.

Die 100.000-Euro-Grenze

Doch damit nicht genug. 2018 fällt auch die Regel, dass bei vor 2009 angeschafften Fondsanteilen die Verkaufsgewinne steuerfrei sind. Nur Gewinne aus Altanteilen, die bis zum Jahresende 2017 tatsächlich realisiert werden oder als Buchgewinne auflaufen, bleiben ab 2018 in jedem Fall verschont. Verkaufsgewinne aus Anteilen, die vor 2009 ­angeschafft wurden und ab 2018 neu entstehen, werden dagegen nur bis einmalig 100.000 Euro pro Anleger steuerfrei gestellt. Unabhängig vom Kauf­datum gelten dann alle Fondsanteile per 31. Dezember 2017 als fiktiv veräußert und zum 1. Januar 2018 als fiktiv wieder angeschafft. So wird jeder ab 2018 neu erwirtschaftete Euro oberhalb des Freibetrags steuerpflichtig.

Wenn einem die 100.000 Euro nicht ausreichen, kann man alte Fondsanteile auf Ehepartner oder Kinder übertragen und de facto den Freibetrag hebeln, denn er gilt personenbezogen; der Status der verschenkten Wertpapiere als begünstigte Altanteile geht auf den neuen Eigentümer über. Auch ihm steht ein Freibetrag von 100.000 Euro zu. Wann eine solche Schenkung erfolgt, ist laut Finanzministerium völlig egal. Wer Fondsanteile übertragen will, sollte aber die Regeln der Schenkungsteuer beachten. Ehegatten dürfen sich alle zehn Jahre bis zu 500.000 Euro steuerfrei übertragen; beim Übertrag von ­Eltern auf Kinder gilt ein Freibetrag von 400.000 Euro, bei Großeltern auf Enkel sind es 200.000 Euro. Da Kinder als vollwertige Steuerbürger zählen und ihnen daher die üblichen Freibeträge zustehen, bleiben bei ihnen Wertpapier­erträge bis zu 9.657 Euro pro Jahr (ab 2018: 9.837 Euro) steuerfrei. Doch Vorsicht: Geschenkt ist geschenkt, sonst spielt der Fiskus nicht mit.

Steuererklärung

Ab dem Steuerjahr 2018 gilt eine neue Frist für alle Steuererklärungen. Diese müssen dann erst bis zum 31. Juli des Folgejahres (für die Steuererklärung 2018 also bis zum 31. Juli 2019) beim Finanzamt eingehen. Wer einen Steuerberater mit der Erklärung beauftragt, hat künftig bis zum 28./29. Februar des übernächsten Jahres Zeit. Das heißt: Die Steuererklärung 2018 muss erst Ende Februar 2020 beim Finanzamt abgegeben werden.

Versicherungen

Ab 23. Februar greift ein Gesetzes­paket, das eine Richtlinie der Europäischen Union mit dem Kürzel IDD umsetzt. Mehr Transparenz und Verbraucherschutz im Versicherungsvertrieb sind das Ziel. Kunden erhalten ab dann mehr Informationen. So müssen sie erfahren, in wessen Auftrag der Vermittler oder Berater handelt, ob er für seine Dienstleistung ein Honorar oder eine Provision erhält und wer diese bezahlt. Zudem darf die Vergütung, die ein Vermittler vom Versicherer erhält, nicht mit dessen Pflicht kollidieren, im Interesse des Kunden zu handeln.

Nächster Punkt: Alle Vertriebskanäle werden gleich behandelt. Versicherungsvermittler und Versicherungsberater dürfen künftig sowohl Honorare als auch Provisionen kassieren. Bislang durfte letztere Gruppe lediglich – von einem eventuellen Abschluss unabhängige – Honorare kassieren. Zudem dürfen Makler erstmals Provisionen an den Kunden weitergeben, solange sie für die laufende Betreuung fällig werden.

Auch Vermittler, die ausschließlich im Internet aktiv sind, etwa Vergleichs­portale, müssen dem Kunden eine Beratung anbieten. Der Kunde kann diese Möglichkeit allerdings ablehnen.

Betriebsrentenstärkungsgesetz: Änderungen zum 01.01.2018

Betriebsrentenstärkungsgesetz – Das Wichtigste in 30 Sekunden

Allianz - Tacho vor Allianz Logo

Die Bundesregierung hat umfassende Neuerungen zur Stärkung der Betriebsrente beschlossen – das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG).

Das BRSG wird am 01.01.2018 in Kraft treten und zielt darauf ab, die Betriebsrente insbesondere auch in kleinen und mittleren Unternehmen weiter zu verbreiten. Auch für Beschäftigte mit geringem Einkommen soll ein Anreiz zur zusätzlichen Altersvorsorge geschaffen werden.

Das Gesetz beinhaltet zwei große Maßnahmenpakete:

  • Bessere steuer- und sozialversicherungsrechtliche Rahmenbedingungen für die betriebliche Altersvorsorge (bAV).
  • Das sogenannte „Sozialpartnermodell“.

 

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Investmentsteuerreform 2018

Systemwechsel für Publikumsfonds ab 2018

Der Gesetzgeber ändert ab 1. Januar 2018 das Besteuerungsprinzip für Publikumsfonds. Bislang werden Fondsanleger im Wesentlichen wie Direktanleger behandelt: Nur der Anleger wird besteuert, aber nicht der Fonds. In Deutschland aufgelegte Fonds müssen erstmalig ab 2018 Steuern in Höhe von 15 Prozent auf deutsche Dividenden, deutsche Mieterträge und Gewinne aus dem Verkauf deutscher Immobilien zahlen. Damit stellt der Gesetzgeber ihre steuerliche Belastung grundsätzlich mit der von ausländischen Fonds und deren Einkünften aus Deutschland gleich.

Teilfreistellungen zum Ausgleich für Vorbelastung auf Fondsebene

Zum Ausgleich werden dann – unabhängig davon, ob der Fonds in Deutschland oder im Ausland aufgelegt wurde – Ausschüttungen und Gewinne aus dem Verkauf von Fonds bei der Abgeltungsteuer auf der Anlegerebene teilweise freigestellt: Für Privatanleger in Aktienfonds sind 30 Prozent steuerfrei, in Mischfonds (Aktienquote mindestens 25 Prozent) 15 Prozent und in offenen Immobilienfonds generell 60 Prozent oder 80 Prozent, wenn der Investitionsschwerpunkt im Ausland liegt. Unter dem Strich kommt es für Sparer praktisch zu keiner Mehrbelastung.

Vorabpauschale bei thesaurierenden Fonds

Generell gilt: Die depotführenden Stellen in Deutschland ermitteln rückblickend einen so genannten Basisertrag. Er beträgt 70 Prozent des jährlichen Basiszinses gemäß Bewertungsgesetz (vgl. § 203 Absatz 2) multipliziert mit dem Rücknahmepreis des Fonds zum Jahresbeginn. Der Basisertrag ist auf den Mehrbetrag begrenzt, der sich zwischen dem ersten und dem letzten im Kalenderjahr festgesetzten Rücknahmepreis zuzüglich der Ausschüttungen innerhalb des Kalenderjahres ergibt. Sofern ein Fonds nicht ausschüttet (thesauriert) oder einen geringeren Betrag als den Basisertrag ausschüttet, gilt die Differenz zum Basisertrag als so genannte Vorabpauschale. Damit stellt der Gesetzgeber sicher, dass der Anleger einen Mindestbetrag zu versteuern hat. Die Vorabpauschale gilt am ersten Werktag des Folgejahres als steuerlich zugeflossen. Abhängig vom Anlageschwerpunkt des Fonds gilt für die Vorabpauschale die entsprechende Teilfreistellung. Beim Verkauf der Fondsanteile verrechnen die depotführenden Stellen in Deutschland automatisch die bereits besteuerten Vorabpauschalen mit dem Veräußerungsgewinn, um eine Doppelbesteuerung beim Anleger zu vermeiden. Das ist vor allem für Anleger von ausländischen thesaurierenden Fonds eine starke Vereinfachung.

Wertsteigerungen ab 2018 steuerpflichtig – Freibetrag für „Alt-Anteile“

Aufgrund des neuen Besteuerungsprinzips gelten alle Fondsanteile mit Ablauf des 31. Dezember 2017 als verkauft und zum Beginn des 1. Januar 2018 wieder als angeschafft. Die fiktiven Veräußerungsgewinne sind steuerfrei, soweit vor 2009 angeschaffte Anteile als veräußert gelten. Ansonsten sind sie steuerpflichtig. Sie sind erst bei tatsächlicher Veräußerung zu versteuern. Gewinne aus der Veräußerungen von Anteilen, die die Anleger vor 2009 gekauft haben, ab 2018 sind damit grundsätzlich steuerpflichtig. Allerdings mildert ein Freibetrag von 100.000 Euro pro Anleger für die ab 1. Januar 2018 entstehenden Kursgewinne dieser Alt-Anteile die Aufhebung des Bestandsschutzes. Für die meisten Privatanleger dürfte dieser Ausgleich ausreichend sein.

Spezialfonds: Besteuerung bleibt weitgehend gleich

Spezialfonds hingegen werden weitgehend wie bisher besteuert. Positiv für die Spezialfonds-Anleger ist, dass ab 2018 bestimmte Gewinne aus dem Verkauf von bestimmten Kapitalforderungen nicht mehr zu den thesaurierten ausschüttungsgleichen Erträgen zählen, die steuerpflichtig sind und unabhängig von einer Ausschüttung beim Anleger erfasst werden müssen. Allerdings gelten dann sämtliche Gewinne, die derzeit nicht zu den ausschüttungsgleichen Erträgen zählten, mit Ablauf von 15 Jahren nach dem Geschäftsjahr der Vereinnahmung als ausschüttungsgleiche Erträge.

Vertriebsstart des neuen Direktinvestments der Deutschen Lichtmiete

Die Deutsche Lichtmiete stellt ab sofort ihr neues Direkt-Investitions-Programm „LichtmieteEnergieEffizienz A+“ für den Vertrieb bereit. Das Investment-Programm ist bereits das zweite, das nach dem Vermögensanlagegesetz (VermAnlG) aufgelegt wurde. Anleger erwerben dabei in Deutschland hergestellte LED-Industrieprodukte, die dann an Industrie und Gewerbe vermietet und zurückgekauft werden.

Dabei bietet die Deutsche Lichtmiete innerhalb des Investitions-Programms sechs unterschiedliche Vermögensanlagen mit einem Gesamtvolumen von 40 Mio. Euro an. Zielgruppe der Anlage sind Privatinvestoren. Diese erhalten über eine Laufzeit von sechs Jahren quartalsweise attraktive Rückzahlungen von bis zu 14 Prozent jährlich. Am Ende der Mietlaufzeit werden die LED-Industrieprodukte zu einem Festpreis von 40 Prozent zurückgekauft. Die Erträge unterliegen der Abgeltungssteuer. Mit dem Geschäftsmodell von Kauf, Vermietung und Rückkauf der hochwertigen LED-Produkte konnte die Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe in den vergangenen Jahren über 55 Mio. Euro an Anlegerkapital einsammeln. „Rund 1.800 Investoren haben bei uns bereits gezeichnet und profitieren damit vom Geschäftskonzept der Vermietung energieeffizienter LED-Produkte“, sagt Roman Teufl, Geschäftsführer der Deutsche Lichtmiete Vertriebsgesellschaft für ethisch-ökologische Kapitalanlagen.

Der Vorläufer des aktuellen Direkt-Investitions-Programms wurde gerade erst mit dem Deutschen BeteiligungsPreis in der Kategorie TOP Direktinvestment 2017 ausgezeichnet.

Exporo: schon ab € 500,– direkt in Immobilienprojekte investieren

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Projekt Weserstrasse Berlin

BVI-Broschüre Investmentsteuern: Was sich ab 2018 ändert

Ab 2018 ändern sich die Steuerregeln für Publikumsfonds. Die gute Nachricht ist: Die meisten Privatanleger werden durch die Reform unter dem Strich nicht mehr Steuern zahlen als bisher.

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Mit Wechselkoffer Investments vom Boom des Versandhandels profitieren

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Täglich werden in Deutschland mehr als 8 Millionen Sendungen zugestellt, zu Weihnachten sind es nicht selten mehr als 20 Millionen. Die größten Profiteure und die „Möglichmacher“ des Online-Booms überhaupt sind die Logistiker. Ihnen ist es völlig gleich, ob Kunden Pullover, Schuhe oder Bücher bestellen. Sie profitieren sogar gleich doppelt: Beim Hin- und beim Rücktransport. In 2015 gab es in Deutschland rund 3 Milliarden Sendungen, sagt der Bundesverband Paket & Express-Logistik. In 2019 sollen es schon 4 Milliarden sein.

Hinter den für uns gewohnten schnellen und günstigen Sendungen steht eine hocheffiziente Logistikkette. Ein beliebtes und sehr effektives Transportmittel sind Wechselkoffer, auch Wechselbrücken genannt.

Wechselkoffer sind Transportbehälter für Lkw und Bahn, die Anfang der 1970er Jahre von der deutschen Spedition Dachser für europäische Standards entwickelt wurden. Die Grundfläche ist an die Maße von Europaletten angepasst. Wechselkoffer sind vorwiegend in Deutschland und den angrenzenden Nachbarstaaten für den Versandhandel unterwegs. Der Markt bietet Investoren Chancen.

Wie können Anleger an diesem boomenden Markt partizipieren? Eine Möglichkeit können Sachwert-Investments in Wechselkoffer sein. „Mit diesem Investment sind IRR-Renditen von 4,5 Prozent im Jahresschnitt und jährliche Auszahlungen von 11% bis 14% möglich“, erklärt André Wreth. Und dies für einen durchaus überschaubaren Zeitraum von fünf Jahren. Interessant ist der Kauf eines solchen „Containers auf vier Beinen“ für risikobewusste Anleger, die ihr Kapital auf eine Reihe unterschiedlicher Asset-Klassen breit streuen und auf unternehmerische Beteiligungen im boomenden Onlinehandel setzen möchten.

Weitere Infos unter info@casaconvent.de

Fonds im Fokus: Pictet Robotics schon Milliardenschwer

Pictet Robotics schon Milliardenschwer

Wenn es in den vergangenen Monaten einen Megatrend gab – dann ist es Robotics beziehungsweise Industrie 4.0. Der erste aktiv gemanagte Themenfonds wurde vor gut einem Jahr von Pictet lanciert. Inzwischen hat der Pictet Robotics ein Volumen von über 1,2 Milliarden Euro erreicht. Der Erfolg ruft immer mehr Anbieter auf den Plan, die entsprechende Produkte auf den Markt bringen. Die Fonds investieren in Unternehmen, die sich vornehmlich mit industrieller Automation und automatisierten Anwendungen im Konsumbereich beschäftigen. In der industriellen Automation fallen darunter etwa Produktionsrobotik, Logistikroboter und 3D-Drucker.

Im Konsumbereich gehören Haushaltsroboter, selbstlenkende Fahrzeuge und Drohnen dazu. Auch die Automatisierung und die Robotisierung im Gesundheitswesen spielen eine zunehmend wichtigere Rolle. Das Umfeld für solche Fonds könnte daher nicht besser sein. “Die International Federation of Robotics (IFR) veröffentlichte jüngst ihre abschließenden Jahreszahlen (2015) für Industrieroboter. Die Verkaufszahlen erreichten mit 248 000 Stück (+ 12%) einen neuen Rekord. In China wuchs der Markt sogar um 17 Prozent”, sagt Karen Kharmandarian, Manager des Pictet Robotics.

Als weitere positive Entwicklungen sieht der Manager die Tatsache, dass die US-Luftfahrtbehörde FAA in einem ersten Schritt neue Vorschriften erließ, die schließlich den Weg für kommerzielle Drohnenflüge, vor allem für Paketzustellungen, frei machen sollen. Überdies vereinbarten laut Khamandrian Mobileye, Intel und BMW eine Zusammenarbeit und planen die Einführung voll autonomer Fahrzeuge für Ende 2021.

Es tut sich also viel in dem Bereich. Robotics gehört zu den wachstumsstärksten Bereichen der Welt. Die Branche soll im kommenden Jahrzehnt voraussichtlich viermal so schnell expandieren wie die Weltwirtschaft. Mindestens zehn Prozent jährliches Wachstum bis 2025 erwartet etwa die Boston Consulting Group.

Fazit: Die Roboterbranche steht am Anfang. Die nächsten Jahre wird ein starkes Wachstum erwartet. Mit dem Pictet-Fonds hat man ein gutes Vehikel, um dabei zu sein.

wesentliche Anlegerinformationen

CYBER RISK MANAGEMENT

Warum Sie sich mit Cyber Risiken beschäftigen sollten
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Digitale Risiken wie Hackerangriffe und Datenverluste sind allgegenwärtig und jeder kann davon betroffen sein, unabhängig
von der Größe des Unternehmens.
Der Umfang der möglichen Probleme ist vielen nicht bewusst.
Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen kann es sogar überlebenswichtig sein, ein funktionierendes Cyber Risk Management zur Absicherung
zu haben.
Welche Fragen Sie sich stellen sollten:
◾Wissen Sie, wer die Kosten trägt, wenn ein Unternehmen Opfer eines Hackerangriffs wird?
◾Wissen Sie, wer bei Datenrechtsverletzungen durch Datenverlust haftet und den entstandenen Schaden bezahlt?
◾Wie handeln Sie, wenn Ihr Unternehmen nach Datenverlust erpresst wird?
◾Wer sichert Sie ab, wenn Internetseiten vorübergehend offline gehen müssen und Sie finanzielle Einbußen haben?

Fragebogen-Markel-Pro-Cyber-01.2016

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Immobilien-Prokjektentwicklung, eigenkapitalbasiert und nachhaltig: Project Publikumsfonds

PROJECT Investments sind darauf ausgerichtet, Wohnimmobilienprojekte in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Nürnberg, München, Düsseldorf, Köln und Wien nachhaltig und mit maximaler Wertschöpfung zu planen, zu erstellen und zu veräußern. Für Investoren werden damit typische Stressfaktoren von Bestandsimmobilien vermieden und zudem höhere Renditen erzielt. Das Management hat sich sowohl zu ökologischer als auch ethischer Vorgehensweise und zur Einhaltung umfangreicher Stabilitätskriterien verpflichtet.

 

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Das Investitionsmodell von PROJECT Publikumsfonds

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