Investmentsteuerreform 2018

Systemwechsel für Publikumsfonds ab 2018

Der Gesetzgeber ändert ab 1. Januar 2018 das Besteuerungsprinzip für Publikumsfonds. Bislang werden Fondsanleger im Wesentlichen wie Direktanleger behandelt: Nur der Anleger wird besteuert, aber nicht der Fonds. In Deutschland aufgelegte Fonds müssen erstmalig ab 2018 Steuern in Höhe von 15 Prozent auf deutsche Dividenden, deutsche Mieterträge und Gewinne aus dem Verkauf deutscher Immobilien zahlen. Damit stellt der Gesetzgeber ihre steuerliche Belastung grundsätzlich mit der von ausländischen Fonds und deren Einkünften aus Deutschland gleich.

Teilfreistellungen zum Ausgleich für Vorbelastung auf Fondsebene

Zum Ausgleich werden dann – unabhängig davon, ob der Fonds in Deutschland oder im Ausland aufgelegt wurde – Ausschüttungen und Gewinne aus dem Verkauf von Fonds bei der Abgeltungsteuer auf der Anlegerebene teilweise freigestellt: Für Privatanleger in Aktienfonds sind 30 Prozent steuerfrei, in Mischfonds (Aktienquote mindestens 25 Prozent) 15 Prozent und in offenen Immobilienfonds generell 60 Prozent oder 80 Prozent, wenn der Investitionsschwerpunkt im Ausland liegt. Unter dem Strich kommt es für Sparer praktisch zu keiner Mehrbelastung.

Vorabpauschale bei thesaurierenden Fonds

Generell gilt: Die depotführenden Stellen in Deutschland ermitteln rückblickend einen so genannten Basisertrag. Er beträgt 70 Prozent des jährlichen Basiszinses gemäß Bewertungsgesetz (vgl. § 203 Absatz 2) multipliziert mit dem Rücknahmepreis des Fonds zum Jahresbeginn. Der Basisertrag ist auf den Mehrbetrag begrenzt, der sich zwischen dem ersten und dem letzten im Kalenderjahr festgesetzten Rücknahmepreis zuzüglich der Ausschüttungen innerhalb des Kalenderjahres ergibt. Sofern ein Fonds nicht ausschüttet (thesauriert) oder einen geringeren Betrag als den Basisertrag ausschüttet, gilt die Differenz zum Basisertrag als so genannte Vorabpauschale. Damit stellt der Gesetzgeber sicher, dass der Anleger einen Mindestbetrag zu versteuern hat. Die Vorabpauschale gilt am ersten Werktag des Folgejahres als steuerlich zugeflossen. Abhängig vom Anlageschwerpunkt des Fonds gilt für die Vorabpauschale die entsprechende Teilfreistellung. Beim Verkauf der Fondsanteile verrechnen die depotführenden Stellen in Deutschland automatisch die bereits besteuerten Vorabpauschalen mit dem Veräußerungsgewinn, um eine Doppelbesteuerung beim Anleger zu vermeiden. Das ist vor allem für Anleger von ausländischen thesaurierenden Fonds eine starke Vereinfachung.

Wertsteigerungen ab 2018 steuerpflichtig – Freibetrag für „Alt-Anteile“

Aufgrund des neuen Besteuerungsprinzips gelten alle Fondsanteile mit Ablauf des 31. Dezember 2017 als verkauft und zum Beginn des 1. Januar 2018 wieder als angeschafft. Die fiktiven Veräußerungsgewinne sind steuerfrei, soweit vor 2009 angeschaffte Anteile als veräußert gelten. Ansonsten sind sie steuerpflichtig. Sie sind erst bei tatsächlicher Veräußerung zu versteuern. Gewinne aus der Veräußerungen von Anteilen, die die Anleger vor 2009 gekauft haben, ab 2018 sind damit grundsätzlich steuerpflichtig. Allerdings mildert ein Freibetrag von 100.000 Euro pro Anleger für die ab 1. Januar 2018 entstehenden Kursgewinne dieser Alt-Anteile die Aufhebung des Bestandsschutzes. Für die meisten Privatanleger dürfte dieser Ausgleich ausreichend sein.

Spezialfonds: Besteuerung bleibt weitgehend gleich

Spezialfonds hingegen werden weitgehend wie bisher besteuert. Positiv für die Spezialfonds-Anleger ist, dass ab 2018 bestimmte Gewinne aus dem Verkauf von bestimmten Kapitalforderungen nicht mehr zu den thesaurierten ausschüttungsgleichen Erträgen zählen, die steuerpflichtig sind und unabhängig von einer Ausschüttung beim Anleger erfasst werden müssen. Allerdings gelten dann sämtliche Gewinne, die derzeit nicht zu den ausschüttungsgleichen Erträgen zählten, mit Ablauf von 15 Jahren nach dem Geschäftsjahr der Vereinnahmung als ausschüttungsgleiche Erträge.

Vertriebsstart des neuen Direktinvestments der Deutschen Lichtmiete

Die Deutsche Lichtmiete stellt ab sofort ihr neues Direkt-Investitions-Programm „LichtmieteEnergieEffizienz A+“ für den Vertrieb bereit. Das Investment-Programm ist bereits das zweite, das nach dem Vermögensanlagegesetz (VermAnlG) aufgelegt wurde. Anleger erwerben dabei in Deutschland hergestellte LED-Industrieprodukte, die dann an Industrie und Gewerbe vermietet und zurückgekauft werden.

Dabei bietet die Deutsche Lichtmiete innerhalb des Investitions-Programms sechs unterschiedliche Vermögensanlagen mit einem Gesamtvolumen von 40 Mio. Euro an. Zielgruppe der Anlage sind Privatinvestoren. Diese erhalten über eine Laufzeit von sechs Jahren quartalsweise attraktive Rückzahlungen von bis zu 14 Prozent jährlich. Am Ende der Mietlaufzeit werden die LED-Industrieprodukte zu einem Festpreis von 40 Prozent zurückgekauft. Die Erträge unterliegen der Abgeltungssteuer. Mit dem Geschäftsmodell von Kauf, Vermietung und Rückkauf der hochwertigen LED-Produkte konnte die Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe in den vergangenen Jahren über 55 Mio. Euro an Anlegerkapital einsammeln. „Rund 1.800 Investoren haben bei uns bereits gezeichnet und profitieren damit vom Geschäftskonzept der Vermietung energieeffizienter LED-Produkte“, sagt Roman Teufl, Geschäftsführer der Deutsche Lichtmiete Vertriebsgesellschaft für ethisch-ökologische Kapitalanlagen.

Der Vorläufer des aktuellen Direkt-Investitions-Programms wurde gerade erst mit dem Deutschen BeteiligungsPreis in der Kategorie TOP Direktinvestment 2017 ausgezeichnet.

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BVI-Broschüre Investmentsteuern: Was sich ab 2018 ändert

Ab 2018 ändern sich die Steuerregeln für Publikumsfonds. Die gute Nachricht ist: Die meisten Privatanleger werden durch die Reform unter dem Strich nicht mehr Steuern zahlen als bisher.

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Mit Wechselkoffer Investments vom Boom des Versandhandels profitieren

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Täglich werden in Deutschland mehr als 8 Millionen Sendungen zugestellt, zu Weihnachten sind es nicht selten mehr als 20 Millionen. Die größten Profiteure und die „Möglichmacher“ des Online-Booms überhaupt sind die Logistiker. Ihnen ist es völlig gleich, ob Kunden Pullover, Schuhe oder Bücher bestellen. Sie profitieren sogar gleich doppelt: Beim Hin- und beim Rücktransport. In 2015 gab es in Deutschland rund 3 Milliarden Sendungen, sagt der Bundesverband Paket & Express-Logistik. In 2019 sollen es schon 4 Milliarden sein.

Hinter den für uns gewohnten schnellen und günstigen Sendungen steht eine hocheffiziente Logistikkette. Ein beliebtes und sehr effektives Transportmittel sind Wechselkoffer, auch Wechselbrücken genannt.

Wechselkoffer sind Transportbehälter für Lkw und Bahn, die Anfang der 1970er Jahre von der deutschen Spedition Dachser für europäische Standards entwickelt wurden. Die Grundfläche ist an die Maße von Europaletten angepasst. Wechselkoffer sind vorwiegend in Deutschland und den angrenzenden Nachbarstaaten für den Versandhandel unterwegs. Der Markt bietet Investoren Chancen.

Wie können Anleger an diesem boomenden Markt partizipieren? Eine Möglichkeit können Sachwert-Investments in Wechselkoffer sein. „Mit diesem Investment sind IRR-Renditen von 4,5 Prozent im Jahresschnitt und jährliche Auszahlungen von 11% bis 14% möglich“, erklärt André Wreth. Und dies für einen durchaus überschaubaren Zeitraum von fünf Jahren. Interessant ist der Kauf eines solchen „Containers auf vier Beinen“ für risikobewusste Anleger, die ihr Kapital auf eine Reihe unterschiedlicher Asset-Klassen breit streuen und auf unternehmerische Beteiligungen im boomenden Onlinehandel setzen möchten.

Weitere Infos unter info@casaconvent.de

Fonds im Fokus: Pictet Robotics schon Milliardenschwer

Pictet Robotics schon Milliardenschwer

Wenn es in den vergangenen Monaten einen Megatrend gab – dann ist es Robotics beziehungsweise Industrie 4.0. Der erste aktiv gemanagte Themenfonds wurde vor gut einem Jahr von Pictet lanciert. Inzwischen hat der Pictet Robotics ein Volumen von über 1,2 Milliarden Euro erreicht. Der Erfolg ruft immer mehr Anbieter auf den Plan, die entsprechende Produkte auf den Markt bringen. Die Fonds investieren in Unternehmen, die sich vornehmlich mit industrieller Automation und automatisierten Anwendungen im Konsumbereich beschäftigen. In der industriellen Automation fallen darunter etwa Produktionsrobotik, Logistikroboter und 3D-Drucker.

Im Konsumbereich gehören Haushaltsroboter, selbstlenkende Fahrzeuge und Drohnen dazu. Auch die Automatisierung und die Robotisierung im Gesundheitswesen spielen eine zunehmend wichtigere Rolle. Das Umfeld für solche Fonds könnte daher nicht besser sein. “Die International Federation of Robotics (IFR) veröffentlichte jüngst ihre abschließenden Jahreszahlen (2015) für Industrieroboter. Die Verkaufszahlen erreichten mit 248 000 Stück (+ 12%) einen neuen Rekord. In China wuchs der Markt sogar um 17 Prozent”, sagt Karen Kharmandarian, Manager des Pictet Robotics.

Als weitere positive Entwicklungen sieht der Manager die Tatsache, dass die US-Luftfahrtbehörde FAA in einem ersten Schritt neue Vorschriften erließ, die schließlich den Weg für kommerzielle Drohnenflüge, vor allem für Paketzustellungen, frei machen sollen. Überdies vereinbarten laut Khamandrian Mobileye, Intel und BMW eine Zusammenarbeit und planen die Einführung voll autonomer Fahrzeuge für Ende 2021.

Es tut sich also viel in dem Bereich. Robotics gehört zu den wachstumsstärksten Bereichen der Welt. Die Branche soll im kommenden Jahrzehnt voraussichtlich viermal so schnell expandieren wie die Weltwirtschaft. Mindestens zehn Prozent jährliches Wachstum bis 2025 erwartet etwa die Boston Consulting Group.

Fazit: Die Roboterbranche steht am Anfang. Die nächsten Jahre wird ein starkes Wachstum erwartet. Mit dem Pictet-Fonds hat man ein gutes Vehikel, um dabei zu sein.

wesentliche Anlegerinformationen

CYBER RISK MANAGEMENT

Warum Sie sich mit Cyber Risiken beschäftigen sollten
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Digitale Risiken wie Hackerangriffe und Datenverluste sind allgegenwärtig und jeder kann davon betroffen sein, unabhängig
von der Größe des Unternehmens.
Der Umfang der möglichen Probleme ist vielen nicht bewusst.
Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen kann es sogar überlebenswichtig sein, ein funktionierendes Cyber Risk Management zur Absicherung
zu haben.
Welche Fragen Sie sich stellen sollten:
◾Wissen Sie, wer die Kosten trägt, wenn ein Unternehmen Opfer eines Hackerangriffs wird?
◾Wissen Sie, wer bei Datenrechtsverletzungen durch Datenverlust haftet und den entstandenen Schaden bezahlt?
◾Wie handeln Sie, wenn Ihr Unternehmen nach Datenverlust erpresst wird?
◾Wer sichert Sie ab, wenn Internetseiten vorübergehend offline gehen müssen und Sie finanzielle Einbußen haben?

Fragebogen-Markel-Pro-Cyber-01.2016

Hiscox-Cyber-Training_Flyer

 

Immobilien-Prokjektentwicklung, eigenkapitalbasiert und nachhaltig: Project Publikumsfonds

PROJECT Investments sind darauf ausgerichtet, Wohnimmobilienprojekte in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Nürnberg, München, Düsseldorf, Köln und Wien nachhaltig und mit maximaler Wertschöpfung zu planen, zu erstellen und zu veräußern. Für Investoren werden damit typische Stressfaktoren von Bestandsimmobilien vermieden und zudem höhere Renditen erzielt. Das Management hat sich sowohl zu ökologischer als auch ethischer Vorgehensweise und zur Einhaltung umfangreicher Stabilitätskriterien verpflichtet.

 

Project Erklärvideo

Das Investitionsmodell von PROJECT Publikumsfonds

Infografik Investitionsmodell

Betriebliche Altersversorgung: einfach erklärt….

Das Video beschreibt einfach und verständlich die betriebliche Altersvorsorge, und betrachtet die Vorteile und Gefahren der BAV aus allen Perspektiven.

 

Video

Erfolg für Verbraucher BGH deckelt Vorfälligkeitsentschädigung

Ein vorzeitiger Ausstieg aus einem Immobilienkredit kann für Verbraucher teuer werden. Denn der Bank steht Entschädigung für entgangene Zinsen zu. Sondertilgungen müssen aber kostenmindernd sein, entscheidet der Bundesgerichtshof.

Immobilienbesitzer sollten bedenken: Nutzen sie den «Widerruf-Joker», müssen sie den ausstehenden Kreditbetrag innerhalb von 30 Tagen ihrer Bank zurückzahlen. Foto: Andrea Warnecke (Foto: dpa)

Banken dürfen nicht übermäßig hohe Entschädigungen verlangen, wenn Kunden ein Immobiliendarlehen vorzeitig kündigen. Bei der Berechnung dieser sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung müssen Banken Sondertilgungen zu Gunsten der Verbraucher kostenmindernd berücksichtigen, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Dienstag verkündeten Urteil. Damit siegte die Verbraucherzentrale Hamburg in letzter Instanz.

Vollständiger Bericht:

 

( N-TV Ratgeber Dienstag, 19. Januar 2016)

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